{"id":608,"date":"2022-06-20T08:03:40","date_gmt":"2022-06-20T08:03:40","guid":{"rendered":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/?p=608"},"modified":"2022-06-20T08:23:15","modified_gmt":"2022-06-20T08:23:15","slug":"armut-kann-krank-machen-umgekehrt-kann-krankheit-aber-auch-arm-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-kann-krank-machen-umgekehrt-kann-krankheit-aber-auch-arm-machen\/","title":{"rendered":"&#8220;Armut kann krank machen, umgekehrt kann Krankheit aber auch arm machen&#8221;\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>In Deutschland leben 13,4 Millionen Menschen in Armut, das zeigt der Parit\u00e4tische Armutsbericht von 2021. Damit erreicht die Armutsquote mit 16,1 %, einen neuen H\u00f6chststand. Zahlreiche Studien belegen, dass Armut auch einen gro\u00dfen Einfluss auf die Gesundheit hat. Kristina Woock ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Department Pflege und Management der HAW Hamburg und arbeitet hauptberuflich im Gesundheitsamt \u2013 wir haben sie gefragt, inwiefern Armut die Gesundheit beeinflussen kann.<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Von Elsa Rupprecht und Beverly Dreher<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frau Woock, inwiefern sehen Sie einen Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit?&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit ist durch viele Studien belegt worden. Es wurde immer wieder festgestellt, dass Menschen, die einen schlechteren Zugang zu Bildung und einen niedrigeren sozio\u00f6konomischen Status haben auch h\u00e4ufiger krank sind. Der sozio\u00f6konomische Status definiert sich nach Bildung, Einkommen und der sozialen Position im Job. Die Krankheiten haben sich im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert, fr\u00fcher waren es Infektionskrankheiten, inzwischen sind es die sogenannten nicht \u00fcbertragbaren Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Schlaganf\u00e4lle.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind Ihrer Meinung nach die Hauptursachen daf\u00fcr, dass Menschen mit einem niedrigen sozio\u00f6konomischen Status \u00f6fter krank sind?&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Klassisch w\u00fcrde man sagen, die Hauptursachen daf\u00fcr sind das Gesundheitsverhalten, also wie ern\u00e4hrt man sich, wie oft bewegt man sich, wie gut baut man Stress ab. Aber dieses Gesundheitsverhalten kommt nicht von irgendwo her, sondern es hat einen Grund, n\u00e4mlich die Rahmenbedingungen innerhalb derer man lebt: ob man beengter lebt, ob man nah an einer lauten Autobahn wohnt oder was f\u00fcr einen Job man hat; muss ich in der Sommerhitze ein Dach decken oder sitze ich im B\u00fcro und gehe nach Feierabend noch Joggen. Die einzelnen Ursachen warum Menschen zu bestimmten Lebensmitteln greifen oder bestimmten Sportarten nachgehen sind in der Regel sehr komplex.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gibt bekannte Risikofaktoren f\u00fcr (chronische) Krankheiten, wie Rauchen, Bewegungsmangel oder Alkohol. Sind diese bei in Armut lebenden Menschen h\u00e4ufiger vertreten?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt die sogenannte GEDA&nbsp;Studie (\u201cGesundheit in Deutschland aktuell\u201d), dort kann man sehr genau nach verschiedenen Indikatoren gucken, wie z.B. das Alkoholverhalten oder der Tabakkonsum von Menschen ist, und das ist dann jeweils nach Bildungsgraden differenziert. Da ist es so, dass Menschen mit einem hohen Bildungsgrad h\u00e4ufiger Alkohol trinken und auch h\u00e4ufiger ein riskantes Alkoholverhalten haben. Man kann also nicht immer sagen, die armen Leute machen immer alles falsch und die Reichen wissen, wie es geht. Beim Rauchen ist es dann eher so, wie man es erwarten w\u00fcrde: Menschen mit einem niedrigen Bildungsgrad rauchen h\u00e4ufiger. Bei Bewegung ist es sehr abh\u00e4ngig davon, was man als Bewegung definiert. Ausgewogene Sportarten, mit denen man den ganzen K\u00f6rper trainiert, werden wahrscheinlich h\u00e4ufiger von Menschen mit einem hohen Bildungsgrad ausge\u00fcbt, w\u00e4hrend Menschen mit niedrigem Bildungsgrad h\u00e4ufiger aufgrund ihrer Arbeit eine Menge Bewegung haben.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei fast allen Risikofaktoren w\u00fcrde ich unterschreiben, dass diese bei Menschen, die einen niedrigeren Bildungsgrad haben auch h\u00e4ufiger vorkommt, beim Trinken nicht.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Suchen in Armut lebende Menschen weniger oft einen Arzt\/eine \u00c4rztin auf? Wenn ja, was k\u00f6nnen Gr\u00fcnde daf\u00fcr sein?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das zeigt die GEDA Studie sehr gut: Menschen mit einem niedrigen Bildungsgrad gehen h\u00e4ufiger zum Hausarzt\/-\u00e4rztin, bei Fach\u00e4rzten\/-\u00e4rztinnen ist das genau umgekehrt. Offenbar haben Menschen mit einem niedrigen Bildungsgrad erstmal Vertrauen zu ihrem Hausarzt\/-\u00e4rztin, das ist oft der einfachere Zugang. Die Fach\u00e4rzte\/-\u00e4rztinnen werden eher von Menschen mit einem h\u00f6heren Bildungsgrad aufgesucht und das gilt beispielsweise auch f\u00fcr Zahn\u00e4rzte\/-\u00e4rztinnen. Der Zahnstatus ist ohnehin ein sehr guter Indikator daf\u00fcr, ob Menschen Geld haben oder nicht, weil man oft sehr viel zuzahlen muss, um Z\u00e4hne zu ersetzen oder \u00e4hnliches.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr viele Patientinnen und Patienten ist die Zuzahlung oder das Kaufen von Medikamenten zu teuer. Inwiefern verst\u00e4rkt das noch den Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit? Kann das eine Ursache f\u00fcr die erh\u00f6hte Krankheitsrate bei in Armut lebenden Personen sein?&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Gesundheitssystem ist eigentlich so aufgestellt, dass Menschen, die chronisch krank sind, also die einen hohen Bedarf an Medikamenten haben, sich ihre Zuzahlung auf 2% des Bruttoeinkommens im Jahr deckeln lassen k\u00f6nnen. Und ja, Armut kann krank machen und umgekehrt kann Krankheit aber auch arm machen. Wenn ich aufgrund einer k\u00f6rperlichen Einschr\u00e4nkung nicht arbeiten kann oder nicht jede Arbeit aus\u00fcben kann, vielleicht nur in Teilzeit arbeiten kann \u2013 da ist durchaus ein Zusammenhang. Das deutsche Gesundheitssystem ist eigentlich aber so aufgestellt, dass die Menschen nicht ihr Haus und Hof verkaufen m\u00fcssen f\u00fcr Medikamente. Allerdings kann es gut sein, dass bestimmte Informationen nicht bei jedem bekannt sind, schon allein aufgrund von Sprachbarrieren.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sind Personen, die in Armut leben, h\u00e4ufiger von psychischen Krankheiten betroffen?&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Laut der GEDA-Studie ist das beispielsweise bei Depressionen so, dass diese h\u00e4ufiger auftreten.&nbsp;Aber das ist nicht mein Fachbereich deswegen kann ich dazu leider nicht mehr sagen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Laut Daten des Sozio\u00ad\u00f6konomischen Panels (SOEP) liegt die mittlere Lebenserwartung bei Frauen aus der Armutsrisikogruppe rund acht Jahre, und bei M\u00e4nnern rund elf Jahre unter dem von Personen aus hoher Einkommensgruppe. Woran k\u00f6nnte das liegen?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, das ist eine wahnsinnig gro\u00dfe Kluft. Man muss nat\u00fcrlich sagen, wir reden hier von Frauen und M\u00e4nnern aus der untersten Einkommensgruppe und M\u00e4nner oder Frauen aus der h\u00f6chsten Einkommensgruppe. Es gibt noch eine breite Mitte, wo Lebensstilfaktoren eine Rolle spielen. Viele Menschen in Deutschland sterben mittlerweile an diesen sogenannten \u201enicht \u00fcbertragbaren Krankheiten\u201c und nicht an Infektionskrankheiten. Und wie ich bereits erw\u00e4hnte, treten genau diese Erkrankungen sehr viel h\u00e4ufiger bei Menschen mit einem niedrigeren sozio\u00f6konomischen Status auf. Da zeigt sich dann auch schon, wo die Schere anf\u00e4ngt, auseinander zu gehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das hei\u00dft, die Hauptursache f\u00fcr die k\u00fcrzere Lebenserwartung sind vor allem diese \u201enicht \u00fcbertragbaren Infektionskrankheiten\u201c?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ja. Ein weiterer Grund k\u00f6nnte sein, dass Menschen, die keinen so hohen Bildungsgrad haben, auch h\u00e4ufiger in eher riskanten Berufen arbeiten als Menschen, die ihr Leben lang nicht hinter dem Schreibtisch hervorkommen. Somit erleiden diese dann auch leichter Mal einen Unfall, welcher dann m\u00f6glicherweise entweder gleich zum Tod oder eben in der Folge irgendwann f\u00fchren k\u00f6nnte.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ist durch die Corona-Pandemie ein Trend in Bezug auf die gesundheitliche Ungleichheit zu erkennen?&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Corona Pandemie bewirkt hat war, dass sie vieles ans Tageslicht gebracht hat, was vorher schon in Fachkreisen bekannt war, sodass die Menschen anfingen zu sagen \u201eWieso haben eigentlich die Leute in bestimmten Stadtteilen eine viel h\u00f6here Inzidenz als, beispielsweise auf Hamburg bezogen, in Blankenese?\u201c Das wiederum hat dazu gef\u00fchrt, dass jetzt auch vermehrt \u00fcber diese Ungleichheit diskutiert wird.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Finden Sie, dass die Politik sich genug mit der gesundheitlichen Ungleichheit in Deutschland befasst?&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es k\u00f6nnte immer mehr sein. Also, es hat sich sicherlich schon einiges verbessert. Es ist ein Aspekt geworden, der mehr in den Vordergrund ger\u00fcckt ist. Aber da ist auf jeden Fall noch viel Luft nach oben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In welchem Bereich w\u00fcrden Sie, wenn Sie k\u00f6nnten, ansetzen und etwas \u00e4ndern?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Da gibt es einige Bereiche, angefangen bei der Gesundheitsversorgung. Ich finde unser Gesundheitssystem in Deutschland ganz okay. Es ist eigentlich auch so, dass die meisten Menschen die Versorgung erhalten, die sie brauchen. &nbsp;<br>Es ist aber so, dass die Kassen\u00e4rztlichen Vereinigungen einen Sicherstellungsauftrag haben und daf\u00fcr sorgen sollen, dass die einzelnen Regionen Deutschlands gleichm\u00e4\u00dfig mit kassen\u00e4rztlichen Sitzen best\u00fcckt sind, dass es also \u00fcberall \u00c4rzte und \u00c4rztinnen gibt. Ich glaube, da ist noch Luft nach oben und es wird meines Erachtens nicht gen\u00fcgend kontrolliert, dass sich eben gerade Fach\u00e4rzte\/ -\u00e4rztinnen auch in Problemvierteln weiter ansiedeln, das w\u00e4re w\u00fcnschenswert. &nbsp;<br>Das Zweite ist, dass man mehr Angebote f\u00fcr Menschen mit wenig Deutschkenntnissen ben\u00f6tigt. Wir haben einen relativ hohen Anteil an B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern mit wenig Deutschkenntnissen und man muss daf\u00fcr sorgen, dass die vorhandenen Informationen und Angebote wirklich an alle gehen und von allen genutzt werden k\u00f6nnen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oft wird Menschen, die wenig Geld zur Verf\u00fcgung haben, vorgeworfen, sie w\u00fcrden sich nicht gesund ern\u00e4hren. Was sagen Sie dazu?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Man sagt gerne, man muss sich gesund ern\u00e4hren und viel Gem\u00fcse, Obst, Vollkorn und so weiter essen. Gerade jetzt, in Zeiten der steigenden Inflation und der steigenden Preise, m\u00fcssen wir uns allerdings bewusst machen, was wie viel kostet. Wenn ein Paket Toastbrot gerade mal 59 Cent kostet und das gute Brot vom Biob\u00e4cker locker mal 6\u20ac kostet, dann muss man sich das erstmal leisten k\u00f6nnen! Nat\u00fcrlich wei\u00df man unter ern\u00e4hrungsphysiologischen Gesichtspunkten, dass das pappige Toastbrot nicht besonders gesund ist. Wenn eine Familie aber wenig Geld hat, dann kriegt sie die Kinder damit erstmal ein paar Tage satt. Gerade, wenn die Preise so extrem steigen und viele Menschen an ihre finanziellen Grenzen geraten, ist das ein wichtiger Faktor und es ist schwierig mit dem Finger auf Leute zu zeigen.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland leben 13,4 Millionen Menschen in Armut. Damit erreicht die Armutsquote mit 16,1 %, einen neuen H\u00f6chststand. 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