{"id":47,"date":"2022-06-20T07:54:49","date_gmt":"2022-06-20T07:54:49","guid":{"rendered":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/?p=47"},"modified":"2022-06-20T07:58:25","modified_gmt":"2022-06-20T07:58:25","slug":"armut-ist-nur-ein-symptom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/","title":{"rendered":"Armut ist nur ein Symptom"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Spurensuche warum es Migrant*innen nachweislich schwerer haben <\/h2>\n\n\n\n<p>J\u00fcngst teilte Wirtschaftsminister Habeck mit ernster Miene mit, dass wir alle \u00e4rmer werden. Niemand gibt freiwillig gerne seine Logenpl\u00e4tze auf und korrigiert seinen Lebensstil nach unten. Aber wer ist wirklich ernsthaft betroffen, wenn die Lebensmittelpreise steigen? Die Antwort darauf ist so eindeutig, wie sie es lange nicht war, und dennoch wollen wir sie nicht sehen, weil wir zu besch\u00e4ftigt sind, dar\u00fcber zu diskutieren, ob das 9 Euro Ticket eine sinnvolle Idee ist, um die Bev\u00f6lkerung von Tankkosten zu entlasten. Es ist dringend an der Zeit, die Debatte \u00fcber Benzinpreise dem Kartellamt zu \u00fcberlassen und sich den Menschen zuzuwenden, die von den steigenden Preisen wirklich betroffen sind und Angst haben. Es ist dringend an der Zeit, \u00fcber Armut zu sprechen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man \u00fcber ein sensibles Thema wie Armut spricht, dann ist es wichtig, sich bewusst zu machen, wie weitreichend seine Dimensionen sind. Die aktuellsten Zahlen dazu stammen aus dem Jahre 2021 vom Wissenschaftszentrum Berlin f\u00fcr Sozialforschung. In der Studie wird angegeben, dass nur knapp die H\u00e4lfte der Deutschen ihr Einkommen als gerecht empfindet. Dass der deutsche Staat sich f\u00fcr einen Abbau der Einkommensunterschiede einsetzen soll, finden sogar \u00fcber 70%.&nbsp;<br>Doch arm bedeutet nicht gleich arm. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Armut betrifft keine Minderheit in der Bev\u00f6lkerung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn man einen genaueren Blick auf Deutschland wirft, dann finden wir hier bereits in der aktuellsten Statistik von 2019 einen Bev\u00f6lkerungsanteil von 16%, der von relativer Armut betroffen ist. Von relativer Armut sind laut Definition der Europ\u00e4ischen Kommission die Personen betroffen, die \u00fcber so geringe materielle, kulturelle und soziale Mittel verf\u00fcgen, dass sie von der Lebensweise ausgeschlossen sind, die in dem Mitgliedstaat, in dem sie leben, als Minimum annehmbar ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland reden wir von der staatlich festgelegten Armutsgrenze von 60% des mittleren Einkommens. Konkret hei\u00dft das f\u00fcr einen Einpersonenhaushalt, dass 1074,- Euro im Monat zur Verf\u00fcgung stehen. Ob dieses Einkommen gen\u00fcgend Freiheit schenkt, dass Menschen eine Chance haben, ihrer Armut zu entkommen, wird hierbei einmal au\u00dfen vor gelassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Armut betrifft keine Minderheit in der Bev\u00f6lkerung. Aber wenn man sich n\u00e4her mit dem Thema Armut besch\u00e4ftigt, dann wird schnell klar, dass Minderheiten eher von Armut betroffen sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend es zwischen West- und Ostdeutschland keine Unterschiede gibt, stechen Alleinerziehende mit einem Armutsrisiko von 41% klar hervor. Dicht dahinter finden wir Menschen mit einem Hauptschulabschluss ohne Berufsabschluss mit 35% und Menschen mit direktem Migrationshintergrund mit 29% Armutsrisiko.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die moderne Wissenschaft hat ein Wort, um ein solches gesellschaftliches Problem einzuordnen und im Ganzen betrachten zu k\u00f6nnen: Armut ist intersektionell, es ist kein Problem, was man nur in bestimmten Gruppen wiederfindet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Faktoren und Erfahrungen, die Armut beg\u00fcnstigen, haben mehrere Eigenschaften. Zum Einen wirken sie f\u00fcr sich einschr\u00e4nkend f\u00fcr die betroffene Person. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass sie das eigenst\u00e4ndige Ausbrechen aus der Armut erschweren. Zum anderen kann man nachweisen, dass armutsbeg\u00fcnstigende Faktoren sich potenzieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit anderen Worten: Je mehr soziokulturelle Charakteristika des Randes der Gesellschaft man in sich vereint, desto mehr Kraft braucht man, um sich aus seinem Umfeld zu befreien.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Intersektionalit\u00e4t beschreibt genau das: Soziale Kategorien lassen sich nicht voneinander getrennt betrachten. Wenn verschiedene Erfahrungen von Diskriminierungen aufgrund von soziokulturellen Charakteristika zusammentreffen, wirkt der gesellschaftliche Druck am gr\u00f6\u00dften auf die betroffene Person.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Armut beg\u00fcnstigende Faktoren, die sich weitervererben und auch den n\u00e4chsten Generationen einen nachweislich schwereren Ausweg aus der Armut bieten:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Armut bei Migrant*innen<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Armutsrisiko von Menschen mit Migrationshintergrund ist mehr als doppelt so gro\u00df wie das von Menschen ohne Migrationshintergrund. Statistisch gesehen haben Menschen mit einem t\u00fcrkischen Migrationshintergrund das h\u00f6chste Risiko, von Armut betroffen zu sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber warum ist das so? Wir haben uns f\u00fcr die Antwort auf diese Frage auf eine Geschichtsstunde eingelassen und ein Gespr\u00e4ch mit Metin Kaya gef\u00fchrt. Er ist Migrationsbeauftragter des Landesvorstandes der Linken-Fraktion in Hamburg. Mit 11 Jahren holte sein Vater ihn und seine Mutter aus der T\u00fcrkei nach Deutschland, um dort ein neues Leben zu beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center is-image-fill\" style=\"grid-template-columns:41% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\" style=\"background-image:url(https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Metin-Kaya-2020-05-18_0013_quer-1024x683.jpg);background-position:50% 50%\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Metin-Kaya-2020-05-18_0013_quer-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-232 size-full\" srcset=\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Metin-Kaya-2020-05-18_0013_quer-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Metin-Kaya-2020-05-18_0013_quer-300x200.jpg 300w, https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Metin-Kaya-2020-05-18_0013_quer-768x512.jpg 768w, https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Metin-Kaya-2020-05-18_0013_quer-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Metin-Kaya-2020-05-18_0013_quer-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Beginnen wir also mit einem kurzen \u00dcberblick: Das Herkunftsland mit dem gr\u00f6\u00dften Migrationsanteil in Deutschland ist die T\u00fcrkei. In Deutschland leben rund 12% der Menschen mit t\u00fcrkischem Hintergrund, was auf das deutsch-t\u00fcrkische Anwerbeabkommen aus 1961 zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Anwerbeabkommen war angedacht als Chance, die deutsche Wirtschaft im Zuge des Wirtschaftswunders mit Arbeitskr\u00e4ften zu versorgen. Diese sichere Ausgangslage stellte eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr Gastarbeiter mit geringem Bildungsabschluss dar, um in der florierenden Wirtschaftslage einfach Geld verdienen zu k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wenig der Gastarbeiter*innen kamen damals mit der Intention nach Deutschland, sich hier nachhaltig ansiedeln zu wollen. Eher lag der Fokus darauf, ein paar Jahre hart zu arbeiten, Geld zu verdienen und wieder zur\u00fcck in die Heimat zu kehren.&nbsp;<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Im Zuge dieser Gewinnmaximierung wurden auch Ehepartner und Kinder dazu motiviert, nach Deutschland zu kommen, um sich sp\u00e4ter ein gutes Leben in der T\u00fcrkei aufbauen zu k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es kam anders. Die Gastarbeiter blieben und es wurde sowohl von der deutschen Regierung als auch von den Gastarbeiter*innen selbst verpasst, die Sprache oder einen Beruf zu erlernen. Die Einteilung der Sch\u00fcler*innen in spezielle Gastarbeiterklassen erschwerte einen reibungsfreien Bildungsweg. Die Folge waren niedrige Bildungsabschl\u00fcsse und die Chance, sich integrieren zu k\u00f6nnen, wurde entsprechend stark erschwert.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese verpasste Integrationspolitik ist der Motor, der die Armut der Migrant*innen vorantreibt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">M\u00f6glichkeiten zur Bek\u00e4mpfung von migrantischer Armut<\/h3>\n\n\n\n<p>Eines der wichtigsten Angebote gegen Armutsbek\u00e4mpfung sind laut Metin Kaya die M\u00f6glichkeit von Beratungsangeboten als auch die Enttabuisierung der psychologischen Betreuungen. Denn bei t\u00fcrkischen Migrant*innen sind psychologische Behandlungen noch stark stigmatisiert und werden h\u00e4ufig nicht angenommen. Was jedoch vielen Migrant*innen nicht bewusst ist, ist, dass der von Armut erzeugte Stress krank machen kann, weshalb die Wahrnehmung von solchen psychologischen Betreuungen essentiell wichtig f\u00fcr die Gesundheit einer Minderheit ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Er schl\u00e4gt au\u00dferdem vor, Sprechstundentermine z.B. in Jobcentern an einem Tag oder zwei Tagen in der Woche auf t\u00fcrkisch anzubieten, um Ber\u00fchrungspunkte zu schaffen und die ohnehin schon komplexe B\u00fcrokratie in Deutschland f\u00fcr Migrantinnen und Migranten zu vereinfachen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht hierbei um eine Ann\u00e4herung beider Kulturen und den Einsatz der Politik, initiativ t\u00e4tig zu werden, zum Beispiel durch die Einf\u00fchrung eines Landesantidiskriminierungsgesetzes f\u00fcr staatliche Institutionen, wie es das bereits in Berlin gibt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Metin Kaya setzt seine Hoffnung in die Eigeninitiative der 3. und 4. Generation der Gastarbeiter, die es als besonders erstrebenswert erachten, eine gute berufliche Qualifizierung zu erhalten, zu studieren oder auch die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.&nbsp;<br>Man ist sich bewusst, dass es Zeit bedarf, doch sieht man auch deutlichen Handlungsbedarf.<\/p>\n\n\n\n<p>Armut bedeutet aufzustehen f\u00fcreinander, denn sie ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die es gemeinsam anzupacken gilt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Beitragsbild: Pixels, lalesh aldarwish<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachrichtenlesen erfordert derzeit noch mehr Optimismus, als es in den letzten Jahren sowieso schon \u00fcblich war. Wir haben nach mehr als 70 Jahren einen Angriffskrieg mitten in Europa. Die Angst steigt. Und das treibt die Inflation in die H\u00f6he.<br \/>\nWas bedeutet es wirklich, arm zu sein? Und warum beg\u00fcnstigen spezielle soziokulturelle Faktoren wie ein Migrationshintergrund das Risiko, dass Armut weitervererbt wird? Eine Spurensuche, warum Menschen mit t\u00fcrkischem Migrationshintergrund das nachweislich h\u00f6chste Armutsrisiko in Deutschland haben. <\/p>\n","protected":false},"author":25,"featured_media":83,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[70,54,69,51],"class_list":["post-47","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized","tag-benachteiligung","tag-die-linke","tag-metin-kaya","tag-migration","entry","has-media"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v19.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Armut ist nur ein Symptom - Armut in Hamburg<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Was bedeutet es, arm zu sein? Und warum beg\u00fcnstigen spezielle Faktoren wie ein Migrationshintergrund das Risiko, dass Armut weitervererbt wird? Eine Spurensuche, warum Menschen mit t\u00fcrkischem Migrationshintergrund das nachweislich h\u00f6chste Armutsrisiko in Deutschland haben.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Armut ist nur ein Symptom - Armut in Hamburg\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Was bedeutet es, arm zu sein? Und warum beg\u00fcnstigen spezielle Faktoren wie ein Migrationshintergrund das Risiko, dass Armut weitervererbt wird? Eine Spurensuche, warum Menschen mit t\u00fcrkischem Migrationshintergrund das nachweislich h\u00f6chste Armutsrisiko in Deutschland haben.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Armut in Hamburg\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-06-20T07:54:49+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-06-20T07:58:25+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pexels-lalesh-aldarwish-167964-scaled.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1533\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Julia Apars\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Julia Apars\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/\",\"name\":\"Armut in Hamburg\",\"description\":\"Ein Projekt der HAW Hamburg\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/\",\"url\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/\",\"name\":\"Armut ist nur ein Symptom - Armut in Hamburg\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/#website\"},\"datePublished\":\"2022-06-20T07:54:49+00:00\",\"dateModified\":\"2022-06-20T07:58:25+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/#\/schema\/person\/b778c86d333499928f618c595ec32b91\"},\"description\":\"Was bedeutet es, arm zu sein? Und warum beg\u00fcnstigen spezielle Faktoren wie ein Migrationshintergrund das Risiko, dass Armut weitervererbt wird? Eine Spurensuche, warum Menschen mit t\u00fcrkischem Migrationshintergrund das nachweislich h\u00f6chste Armutsrisiko in Deutschland haben.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Armut ist nur ein Symptom\"}]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/#\/schema\/person\/b778c86d333499928f618c595ec32b91\",\"name\":\"Julia Apars\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/529e3027d8a1153a11bace13189dba281b5545009767cc2ebcb3fd96a9fa926c?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/529e3027d8a1153a11bace13189dba281b5545009767cc2ebcb3fd96a9fa926c?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Julia Apars\"},\"url\":\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/author\/julia-apars\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Armut ist nur ein Symptom - Armut in Hamburg","description":"Was bedeutet es, arm zu sein? Und warum beg\u00fcnstigen spezielle Faktoren wie ein Migrationshintergrund das Risiko, dass Armut weitervererbt wird? Eine Spurensuche, warum Menschen mit t\u00fcrkischem Migrationshintergrund das nachweislich h\u00f6chste Armutsrisiko in Deutschland haben.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Armut ist nur ein Symptom - Armut in Hamburg","og_description":"Was bedeutet es, arm zu sein? Und warum beg\u00fcnstigen spezielle Faktoren wie ein Migrationshintergrund das Risiko, dass Armut weitervererbt wird? Eine Spurensuche, warum Menschen mit t\u00fcrkischem Migrationshintergrund das nachweislich h\u00f6chste Armutsrisiko in Deutschland haben.","og_url":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/","og_site_name":"Armut in Hamburg","article_published_time":"2022-06-20T07:54:49+00:00","article_modified_time":"2022-06-20T07:58:25+00:00","og_image":[{"width":2560,"height":1533,"url":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pexels-lalesh-aldarwish-167964-scaled.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Julia Apars","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"Julia Apars","Est. reading time":"5 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/#website","url":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/","name":"Armut in Hamburg","description":"Ein Projekt der HAW Hamburg","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/","url":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/","name":"Armut ist nur ein Symptom - Armut in Hamburg","isPartOf":{"@id":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/#website"},"datePublished":"2022-06-20T07:54:49+00:00","dateModified":"2022-06-20T07:58:25+00:00","author":{"@id":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/#\/schema\/person\/b778c86d333499928f618c595ec32b91"},"description":"Was bedeutet es, arm zu sein? Und warum beg\u00fcnstigen spezielle Faktoren wie ein Migrationshintergrund das Risiko, dass Armut weitervererbt wird? Eine Spurensuche, warum Menschen mit t\u00fcrkischem Migrationshintergrund das nachweislich h\u00f6chste Armutsrisiko in Deutschland haben.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/20\/armut-ist-nur-ein-symptom\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Armut ist nur ein Symptom"}]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/#\/schema\/person\/b778c86d333499928f618c595ec32b91","name":"Julia Apars","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/529e3027d8a1153a11bace13189dba281b5545009767cc2ebcb3fd96a9fa926c?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/529e3027d8a1153a11bace13189dba281b5545009767cc2ebcb3fd96a9fa926c?s=96&d=mm&r=g","caption":"Julia Apars"},"url":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/author\/julia-apars\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/25"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47"}],"version-history":[{"count":30,"href":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1100,"href":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47\/revisions\/1100"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}