{"id":388,"date":"2022-06-14T12:55:22","date_gmt":"2022-06-14T12:55:22","guid":{"rendered":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/?p=388"},"modified":"2022-06-27T15:34:03","modified_gmt":"2022-06-27T15:34:03","slug":"konzept-schule-armut-spurbar-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/14\/konzept-schule-armut-spurbar-wird\/","title":{"rendered":"Konzept Schule &#8211; Wo Armut sp\u00fcrbar wird"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>\u201eJedes f\u00fcnfte Kind in Deutschland w\u00e4chst in Armut auf.<br><\/strong>Diese Situation begrenzt, besch\u00e4mt und bestimmt das Leben von Kindern und Jugendlichen- heute und mit Blick auf ihre Zukunft.\u201c&nbsp;<br>(Factsheet \u201eKinderarmut in Deutschland\u201c, Bertelsmann-Stiftung, Juli 2020)<\/p>\n\n\n\n<p>In kaum einem anderen Land bestimmt die soziale Lage eines Kindes so sehr seine Bildungsbeteiligung und Bildungschancen wie in Deutschland.&nbsp;<br>Von 100 Kindern mit Armutserfahrung setzen nur zw\u00f6lf ihren Bildungsweg auf dem Gymnasium fort.&nbsp;<br>(Deutsches PISA-Konsortium, 2001 und Langzeitstudie des Frankfurter Instituts f\u00fcr Sozialarbeit und Sozialp\u00e4dagogik)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch nicht nur der Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und der schulischen Bildung im Ganzen ist kritisch zu betrachten, sondern auch das Konzept der Schule an sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits zu Anfang ihrer Schullaufbahn kommen die ersten Herausforderungen auf die jungen Sch\u00fcler und deren Familien zu.<br>Sie sind nun Teil eines in sich geschlossenen Systems.&nbsp;<br>Klassenfahrten, Mensa-Essen und B\u00fcchergeld, sind nur kleine Teile des Schullebens, k\u00f6nnen jedoch ganze Existenzen in Frage stellen.&nbsp;<br>Und das nicht nur finanziell.&nbsp;<br>Auch wenn die Schule die Gemeinschaft der Kinder und Jugendlichen betonen m\u00f6chte, macht sie h\u00e4ufig die Ungleichheit f\u00fcr einige Sch\u00fcler*Innen mit prek\u00e4ren Lebensumst\u00e4nden erst richtig sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Gemeinschaft entsteht im schlimmsten Fall Ausgrenzung und Scham bis hin zu psychischer und physischer Gewalt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Armut wird in der Schule wortw\u00f6rtlich sp\u00fcrbar.<\/h4>\n\n\n\n<p>Um dieser These weiter auf den Grund zu gehen haben wir uns mit zwei Lehrerinnen unterhalten, die uns einen Einblick in die Realit\u00e4t des Schulalltages geben konnten.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Frau Peters, Sie sind Lehrbeauftragte an einer st\u00e4dtischen Gemeinschaftsgrundschule in Nordrhein-Westfalen.&nbsp;Inwieweit w\u00fcrden Sie die Sch\u00fclerschaft als wirkliche \u201eGemeinschaft\u201c beschreiben?&nbsp;<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Es ist nat\u00fcrlich erstmal Ziel der Grundschule, diese Gemeinschaft \u00fcberhaupt aufzubauen, da diese selbstverst\u00e4ndlich nicht automatisch da ist. Man versucht dann \u00fcber kooperative Aufgaben und Spiele, eben diesen Kontakt herzustellen. Dabei merkt man jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Kindern. Manche sind von Zuhause aus so erzogen, dass sie ein tolerantes Weltbild haben. Sie sind schon mal mit der Tatsache in Ber\u00fchrung gekommen, dass es Menschen mit anderen Hautfarben, Beeintr\u00e4chtigungen, oder eben auch aus anderen sozialen Schichten gibt. Bei anderen trifft man wiederum auf vollkommende Unwissenheit, was h\u00e4ufig zu Verunsicherung f\u00fchrt.<br>Bei vermehrt intoleranten und unsicheren Kindern ist es nat\u00fcrlich schwieriger eine richtige Gemeinschaft aufzubauen, da man bei diesen Sch\u00fclern eigentlich nochmal ganz von vorne anfangen muss.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sehen Sie Unterschiede in der Toleranzbereitschaft der Sch\u00fcler*Innen, gerade gegen\u00fcber sozial-schw\u00e4cheren Kindern, im Verlauf der Grundschule?&nbsp;<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ich w\u00fcrde da wirklich eine deutliche Linie zwischen den ersten Klassen und den Letzten ziehen. <br>In der ersten Klasse sind alle noch sehr tolerant. Die Kinder gehen sehr unbefangen miteinander um. Da gibt es meistens noch keine bl\u00f6den Spr\u00fcche oder so etwas.&nbsp;<br>Man kann jedoch einen klaren Unterschied von der ersten und zweiten Klasse zur Dritten und Vierten beobachten. In der vierten Klasse ist es deutlich, dass Kinder, die nicht in die Norm passen oder nicht die neusten Sachen haben, h\u00e4ufig gar nicht mehr ins Spiel einbezogen werden, was in der ersten Klasse noch selbstverst\u00e4ndlich ist.<br>Sp\u00e4testens in der vierten Klasse merkt man dann auch, dass es viel leistungsorientierter wird.&nbsp;<br>Zum ersten Mal kommen Noten ins Spiel, das spielt sicherlich auch eine Rolle.&nbsp;<br>In den ersten beiden Jahren werden ausschlie\u00dflich beschreibende Zeugnisse ausgeh\u00e4ndigt, was das Vergleichspotential einfach viel geringer macht.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Oft wird die Frage des Bewusstseins in den Raum gestellt: Wann merkt eine heranwachsende Person Ihrer Meinung nach, dass ihre finanziellen Lebensumst\u00e4nde nicht der Norm entsprechen?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Auch in der dritten, vierten Klasse eher.&nbsp;<br>In der ersten zwei Jahren ist es auch noch egal, ob die Turnschuhe zwei oder drei Streifen haben, was sich dann aber schlagartig \u00e4ndert. Die \u00e4lteren Kinder entwickeln ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Preise und Wertigkeit und k\u00f6nnen das mit Kleidungsst\u00fccken oder \u00e4hnlichem in Verbindung setzen.&nbsp;Da kommt oft der Spruch \u201eDer hat jetzt aber nur die billigen [Schuhe] an.&#8221; Auch bei Klassenfahrten ist das zu beobachten, ob die Mama die Fahrt jetzt bezahlt oder ob das Geld vom Amt kommt, ist den Kleinen egal.<br>Bei den \u00c4lteren ist Sozialhilfe dann schon oft mit Scham behaftet und kriegt auch mehr Aufmerksamkeit von den anderen Kindern.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8220;Armut birgt ein sehr gro\u00dfes Scham-Potential, auch bei Grundsch\u00fclern.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie viel Gewichtung hat ihrer Meinung nach die soziale Herkunft der Kinder im Hinblick auf Ausgrenzung und Benachteiligung in der Grundschule?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Armut ist ein Faktor von Vielen, der Ausgrenzung und Mobbing deutlich h\u00e4ufiger macht.<br>Es gibt Kinder, die kommen aus sozial schwachen Familien und k\u00f6nnen sich Sachen wie Mensa-Essen oder die neusten Sneaker nicht leisten, haben aber in ihrem sozialen Verhalten andere positive Merkmale, die die Kinder dann auch sehen und dann ist das akzeptabel.<br>Wenn jedoch mehrere Aspekte zusammenkommen, wie asoziales Verhalten und dann noch Armut, dann kippt es irgendwann.<br>Das kann dann auch immense Ausma\u00dfe haben.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Haben Sie eine derartige Situation, wo der soziale Hintergrund als ein Anlass f\u00fcr Mobbing gesehen wurde, schonmal selbst erlebt?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Es gibt immer mal wieder das Mitsch\u00fcler tuscheln, kichern oder bl\u00f6de Spr\u00fcche loswerden, wenn sich ein bestimmter Sch\u00fcler im Unterricht zu Wort meldet. Das versuchen ich jedoch immer sofort zu unterdr\u00fccken. Die f\u00fcr mich schockierendste Situation war, als sich in einer meiner Klassen rumgesprochen hatte, dass ein bestimmter Mitsch\u00fcler, mit einem schw\u00e4cheren sozialen Hintergrund, wohl unangenehm riechen w\u00fcrde und dazu auch noch unfair beim Spiel w\u00e4re. Wenn dieser Sch\u00fcler den Raum betreten hat, haben alle sich die Nase zu gehalten. Ich glaube die meisten haben gar nicht in G\u00e4nze verstanden, wie sehr sie ihren Mitsch\u00fcler damit besch\u00e4men und verletzen. Daran merkt man das Mobbing kein bewusstes Mittel sein muss, um jemanden psychisch zu verletzen und trotzdem w\u00fcrde ich diese Situation ganz deutlich als Mobbing einsch\u00e4tzen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sehen Sie M\u00f6glichkeiten, wie Grundschulen mit solch einem Verhalten pr\u00e4ventiv umgehen k\u00f6nnen, um einen Weg zu mehr Toleranz und Gemeinschaft in der Zukunft der Kinder zu ebnen?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ich glaube Aufkl\u00e4rung und individuelle Erlebnisse sind die einzigen Mittel, um eine Art Pr\u00e4vention zu bewirken. Die Kinder m\u00fcssen erkennen, dass Diversit\u00e4t etwas Allt\u00e4gliches ist. Das passiert in einigen Regionen automatisch durch den erlebten Alltag, in anderen jedoch fast \u00fcberhaupt nicht.&nbsp;<br>In Klassen, wo \u00c4rztekinder auf Kinder aus Familien die Sozialhilfe beziehen, treffen ist das gemeinsame Erleben ausschlaggebend f\u00fcr die Gemeinschaft und Toleranz in der Klasse.<br>Dabei darf man jedoch nicht vergessen oder verleumden, dass unterschiedliche soziale Herk\u00fcnfte Konfliktpotential mit sich bringen.<br>Ich kenne viele Kolleg*Innen, die behaupten, dass gerade an ihrer Schule so etwas wie Ausgrenzung oder Mobbing erst gar nicht gibt.&nbsp;Das finde ich ehrlich gesagt sehr besch\u00e4mend, da jeder der mal in diesem Kosmos unterwegs war, wei\u00df dass es so etwas sehr wohl an deutschen Schulen gibt. [\u2026]\u201d<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>&#8220;Manchmal habe ich den Eindruck wir haben eine Art Wegschau-Kultur entwickelt, die das Problem noch viel gr\u00f6\u00dfer macht als es ohnehin schon ist.&#8221;<\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>Vier Jahre geht ein Kind in Deutschland regul\u00e4r zur Grundschule.&nbsp;<br>Mobbing und Ausgrenzung scheinen nur leider auch schon in diesem fr\u00fchen Stadium ihrer Bildung ein relevantes Thema zu sein.<br>Nun nimmt jedoch die Individuelle Laufbahn jedes Kindes weiter seinen Lauf.&nbsp;<br>Eine neue Schule \u00f6ffnet nun ihre T\u00fcren f\u00fcr die Sch\u00fcler und wartet mit neuen Herausforderungen auf sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Schulwechsel bedeutet aber viel mehr als nur eine neue Schule, es bedeutet auch einen Wechsel des sozialen Umfeldes.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber inwieweit wird dieses Umfeld von der Wahl der Schulart beeinflusst?<\/p>\n\n\n\n<p>Haupt-, Realschule oder Gymnasium.&nbsp;<br>Die meisten Kinder werden im Alter von neun bis elf bereits \u201esortiert\u201c.<br>Kriterium daf\u00fcr ist der Bildungsstand des Kindes, jedoch sind meisten noch viele andere Aspekte entscheidungsrelevant.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Grundschullehrer*Innen sind dazu verpflichtet jeder\/m Sch\u00fclerin und Sch\u00fcler eine Empfehlung, als Orientierungshilfe mitzuteilen.<br>Seit 2012 ist diese in fast allen Bundesl\u00e4ndern wirklich nur noch das, eine Empfehlung, denn viele Eltern treffen die eigentliche Entscheidung f\u00fcr den weiteren Bildungsweg ihrer Kinder eigenst\u00e4ndig.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Aspekt: <strong>Bildung ist L\u00e4ndersache<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Frau Peters als Grundschullehrerin aus NRW berichtet, dass sie durchschnittlich nur ein Drittel ihrer Klasse eine Gymnasialempfehlung ausstellt, erfahren wir im folgenden Interview, dass sich in Baden-W\u00fcrttemberg bemerkenswert viele Eltern f\u00fcr das Gymnasium entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Schuljahr 2021\/22 gab es insgesamt fast dreihunderttausend Anmeldungen f\u00fcr die h\u00f6chste Schulform.&nbsp;<br>Zum Vergleich wurde die Hauptschule nur rund&nbsp;f\u00fcnfundvierzigtausend&nbsp;Mal&nbsp;gew\u00e4hlt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Damit ist Baden-W\u00fcrttemberg auf dem zweiten Platz der meisten Gymnasial Sch\u00fcler*Innen, hinter Bayern. (statistik-bw).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6gliche Begr\u00fcndung daf\u00fcr k\u00f6nnte das \u00fcberdurchschnittlich starke soziale Umfeld der Kinder sein.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie erfahren also Jugendliche den Schulalltag, die ihren Mitsch\u00fclern finanziell \u201cunterlegen sind\u201d \u2013 bekommt die soziale Herkunft eine noch prek\u00e4rere Rolle auf dem Gymnasium?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu haben wir uns mit Frau M\u00fcller unterhalten.<br>Sie unterrichtet seit knapp 20 Jahren an einem katholischen Privat-Gymnasium im Schwarzwald. Davor unterrichtete sie an einem \u00f6ffentlichen Gymnasium im l\u00e4ndlichen Raum.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Frau M\u00fcller, haben Sie einen Unterschied zwischen&nbsp;der Sch\u00fclerschaft&nbsp;an privaten und \u00f6ffentlichen Schulen feststellen k\u00f6nnen?<\/strong>&nbsp;<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>&nbsp;Das Verh\u00e4ltnis&nbsp;zu den Sch\u00fcler*innen, die ich an einer privat-katholischen Schule unterrichtet habe, war prinzipiell enger und vertrauter, was aber eher mit dem Grundkonzept dieser Schule zusammenh\u00e4ngen mag. Entscheidender ist wahrscheinlich, ob die Sch\u00fcler*innen eher aus dem l\u00e4ndlichen Raum sind oder eher in der Stadt aufwachsen. Die Sch\u00fcler*innen, die aus umliegenden D\u00f6rfern kommen, sind meist bescheidener.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>I<\/strong><strong>nwiefern bescheidener? Wie \u00e4u\u00dfert sich das denn, ob <\/strong><strong>Sch\u00fcler*innen aus (nicht) wohlhabenden Familien stammen?<\/strong>&nbsp;<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>&nbsp;Das ist schwierig zu beantworten. Man sieht den Sch\u00fcler*innen nat\u00fcrlich an, ob sie z.B. Markenklamotten tragen oder nicht und oft unterschiedliche Sachen tragen. Aber auch Sch\u00fcler*innen aus nicht so reichen Elternh\u00e4usern tragen ja mittlerweile Marken unterschiedlicher Art. Eher merkt man den Sch\u00fcler*innen an, ob sie aus gebildeten Elternh\u00e4usern kommen oder nicht; dass Bildung und Reichtum bzw. ein gutes Einkommen in Zusammenhang stehen, ist nat\u00fcrlich nicht von der Hand zu weisen.&nbsp; In diesem Zusammenhang muss man sich auch die Frage stellen, wie der Begriff \u201ereich\u201c definiert wird.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Im Gespr\u00e4ch mit einer Grundschullehrerin wurden Beobachtungen \u00fcber das Verhalten von Kindern, im Hinblick auf Markenklamotten ge\u00e4u\u00dfert. Wer da finanziell nicht mithalten konnte, wurde ge\u00e4rgert oder von der Gruppe ausgeschlossen. Zieht sich das auch noch durch die weiterf\u00fchrende Schule und denken Sie eine Schuluniform w\u00e4re eine L\u00f6sung?<\/strong>&nbsp;<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Das wird ja immer wieder diskutiert. Allerdings habe ich auf dem Gymnasium selten bzw. nie mitbekommen, dass Sch\u00fcler*innen wegen ihrer Kleidung gemobbt oder ausgeschlossen worden sind. Zugleich muss bedacht werden, dass die Sch\u00fcler*innen ja auch in ihrer Freizeit dann \u201enormale\u201c Kleidung tragen, woran evtl. erkennbar ist, wie viel Geld f\u00fcr Kleidung ausgegeben wird.&nbsp;<br>Daher erachte ich es nicht f\u00fcr notwendig, eine Schuluniform in Deutschland&nbsp;einzuf\u00fchren.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>L\u00e4sst sich denn, unabh\u00e4ngig von materiellen Merkmalen eine bestimmte Verhaltensweise bei Extremen von <\/strong><strong>Sch\u00fcler*innen \u00f6fter beobachten?<\/strong>&nbsp;<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>&nbsp;Auch das ist eher schwierig zu beantworten, weil die Sch\u00fcler*innen so unterschiedlich sind. Klar ist, dass Eltern, die mehr Geld haben, ihre Kinder nat\u00fcrlich mehr f\u00f6rdern k\u00f6nnen, indem sie es sich z.B. leisten k\u00f6nnen, Nachhilfe f\u00fcr ihre Kinder in Anspruch zu nehmen. Wobei aufgrund von Corona seit diesem Schuljahr auch F\u00f6rdermittel vom Land zur Verf\u00fcgung gestellt werden, um alle schw\u00e4cheren Sch\u00fcler*innen zu f\u00f6rdern. D.h. auch diejenigen, die sich das nicht unbedingt leisten k\u00f6nnen, k\u00f6nnen durch diese F\u00f6rderung Nachhilfe in Anspruch nehmen.&nbsp;Dass sich die reichen&nbsp;Sch\u00fcler*innen&nbsp;anders verhalten, kann ich so nicht sagen. Zumal es \u2013 wie oben schon erw\u00e4hnt \u2013 auch schwierig zu beurteilen ist, wer \u00fcberhaupt reich ist und wer nicht. Klar, wenn man wei\u00df, welche Berufe die Eltern aus\u00fcben, kann man sich das vielleicht herleiten.&nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Denken Sie, dass es vielleicht deswegen so schwierig ist, weil sich \u201earme\u201c Sch\u00fcler f\u00fcr ihre finanzielle Lage sch\u00e4men und dies deswegen zu verstecken versuchen?<\/strong>&nbsp;<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Scham spielt hier mit Sicherheit eine gro\u00dfe Rolle, leider. Eine Sache, die mir hier einf\u00e4llt, ist das Thema \u201eLandschulheim\u201c. Nicht jede Familie kann sich das einfach leisten. Wir als Lehrer*Innen wissen das nat\u00fcrlich, daher erinnern meine Kollegen und Ich unsere Sch\u00fcler*innen vor der Zahlung daran, dass sie sich gerne unter vier Augen bei uns melden k\u00f6nnen und wir das dann gemeinsam hinbekommen und m\u00f6glich machen. Es gibt tats\u00e4chlich in jeder Klasse mindestens eine Person, die dann auf mich zukommt. Man merkt schnell wie unangenehm es dem*der Betroffenen ist und wie viel \u00dcberwindung es ihn*sie kosten musste.&nbsp;Trotzdem&nbsp;muss man auch bedenken, dass ich an einem Gymnasium lehre; Kolleg*Innen an Real- und Hauptschulen erfahren definitiv h\u00e4ufiger Konfrontationen mit Sch\u00fcler*Innen aus gehaltsschwachen Haushalten.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>W\u00fcrden Sie dann sagen, dass der finanzielle Hintergrund Einzelner ma\u00dfgeblich ist f\u00fcr die Bildungslaufbahn?<\/strong>&nbsp;<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>&nbsp;Tats\u00e4chlich ja. Es wird fr\u00fch separiert. Auf das Gymnasium kommt bereits ein Gro\u00dfteil der Kinder, deren Eltern vermutlich selbst hohe Bildung genossen haben und ihren Kindern so unter die Arme greifen konnten. Es bleibt ja auch nicht bei Kostenpunkten wie Mensa, B\u00fccher und Exkursionen, nach dem Abitur wollen die meisten Sch\u00fcler*innen studieren\u2026ohne finanzielle Unterst\u00fctzung von zu Hause ist das je nachdem gar nicht m\u00f6glich. Nat\u00fcrlich gehen viele Sch\u00fcler*innen dann selbst auf Nebenjobsuche, um mithalten zu k\u00f6nnen &#8211; daf\u00fcr fehlt diese Zeit sp\u00e4ter nat\u00fcrlich, um zu lernen. Es ist schon ein kleiner Teufelskreis, aus dem man nur schwer rauskommt.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>&#8220;Bildung ist eben noch ein Privileg, dass man sich leisten k\u00f6nnen&nbsp;muss.&#8221;<\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Aus Gr\u00fcnden des Datenschutzes, wurden die Namen beider unserer Interviewpartnerinnen ge\u00e4ndert.&nbsp;<br>Das Interview mit Frau Peters wurde von Lea Schaefers am 16.05.2022 gef\u00fchrt und aufgenommen.&nbsp;<br>Das Interview mit Frau M\u00fcller wurde von Amelie Kaufeisen am 18.05.2022 gef\u00fchrt und aufgenommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Armut ist ein Faktor von Vielen, der Ausgrenzung und Mobbing deutlich h\u00e4ufiger macht.&#8221;<br \/>\nUnd das auch schon in der Schule.<br \/>\nZwei Lehrerinnen berichten von Verunsicherung, Toleranzbereitschaft und Gewalt im deutschen Schulalltag.<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":400,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,6],"tags":[],"class_list":["post-388","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-armut-und-bildung","category-armut-kindheit-und-alter","entry","has-media"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v19.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Konzept Schule - Wo Armut sp\u00fcrbar wird - Armut in Hamburg<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/14\/konzept-schule-armut-spurbar-wird\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Konzept Schule - Wo Armut sp\u00fcrbar wird - Armut in Hamburg\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"&quot;Armut ist ein Faktor von Vielen, der Ausgrenzung und Mobbing deutlich h\u00e4ufiger macht.&quot; Und das auch schon in der Schule. 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