{"id":215,"date":"2022-06-13T09:13:46","date_gmt":"2022-06-13T09:13:46","guid":{"rendered":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/?p=215"},"modified":"2022-08-15T19:22:44","modified_gmt":"2022-08-15T19:22:44","slug":"von-einer-krise-in-die-nachste-armut-und-reichtum-zwischen-pandemie-und-inflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/projekt-armut.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2022\/06\/13\/von-einer-krise-in-die-nachste-armut-und-reichtum-zwischen-pandemie-und-inflation\/","title":{"rendered":"Von einer Krise in die n\u00e4chste: Armut und Reichtum zwischen Pandemie und Inflation"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"215\" class=\"elementor elementor-215\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-102aa7b7 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"102aa7b7\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-21f6a70\" data-id=\"21f6a70\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5c4c2258 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5c4c2258\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<style>\/*! elementor - v3.6.8 - 27-07-2022 *\/\n.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-stacked .elementor-drop-cap{background-color:#818a91;color:#fff}.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-framed .elementor-drop-cap{color:#818a91;border:3px solid;background-color:transparent}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap{margin-top:8px}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap-letter{width:1em;height:1em}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap{float:left;text-align:center;line-height:1;font-size:50px}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap-letter{display:inline-block}<\/style>\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"right\"} --><\/p>\n<p>von Emily Kietsch und Nina Nevermann<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Angesichts der Coronakrise seien alle gleich, behauptete Bundespr\u00e4sident Frank Walter Steinmeier zu Beginn der Pandemie im April 2020. Demnach treffe das Virus keine Unterscheidung zwischen Geschlecht, Herkunft und Bildungsgrad, es mache keinen Unterschied zwischen Verm\u00f6gen. Nach nunmehr zwei Jahren der Pandemie w\u00fcrde wohl kaum jemand diese Aussage noch treffen, mitnichten Steinmeier. Es hat sich gezeigt, das Virus macht durchaus einen Unterschied. Schlie\u00dflich unterschied es zwischen jenen, die egal, wie hoch die Inzidenz kletterte, hinter den Supermarktkassen sa\u00dfen, in den Krankenh\u00e4usern arbeiteten, das Essen auslieferten, und jenen, die aus Dank daf\u00fcr von den Balkonen aus dem Homeoffice klatschten. Nicht zuletzt machte es einen Unterschied zwischen jenen, die die Quarant\u00e4ne-Zeit in der Stadtvilla mit Garten und Pool verbrachten und jenen, die zu sechst in einer zu beengten 3-Zimmer-Wohnung ohne Balkon aufeinander hockten. Vor allem vor jenen, die in Armut oder prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen leben, machte das Virus nicht Halt.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Zwei Jahre sp\u00e4ter wird die Welt von einer weiteren Krise eingeholt: Infolge des Krieges in der Ukraine haben sich Inflation und Preissteigerungen massiv versch\u00e4rft. In Deutschland verzeichnete das <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2022\/05\/PD22_221_611.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Statistische Bundesamt f\u00fcr Mai 2022<\/a> eine Inflation von 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat \u2013 ein neuer H\u00f6chststand seit 1981. Lieferstopps von russischem \u00d6l und Gas sowie von in der Ukraine angebauten und produzierten Lebensmitteln, darunter Weizen und Raps, f\u00fchren dazu, dass Grundnahrungsmittel teurer werden. Die Preise erh\u00f6hen sich mitunter um zweistellige Prozentwerte.&nbsp;<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Die Verteuerung des allt\u00e4glichen Lebens bekommen vornehmlich all jene zu sp\u00fcren, die bereits durch die Coronakrise gezeichnet wurden: Menschen im Niedriglohnsektor, Sozialhilfeempf\u00e4nger*innen, Alleinerziehende, Rentner*innen mit Grundsicherung, Arbeitslose und wohnungslose Menschen, wei\u00df der Hamburger Sozialwissenschaftler Gerd Pohl. Dagegen beschr\u00e4nke die extreme Inflation reiche Menschen bisweilen gar nicht. \u201eDas obere ein Prozent wird von der aktuellen Situation kaum getroffen, da es gen\u00fcgend Geld zur Verf\u00fcgung hat. Tats\u00e4chlich ist es aber sehr wahrscheinlich, dass sich der Wert ihrer Grundst\u00fccke, Immobilien und Aktien sogar noch steigert und ihr Verm\u00f6gen somit w\u00e4chst\u201c, so Pohl weiter.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Ein Blick auf die Zahlen l\u00e4sst erkennen, dass reiche Menschen von Krisen meist sogar profitieren. So zeigt <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/documents\/oxfam_factsheet_gewaltige_ungleichheit.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ein Bericht der Hilfsorganisation Oxfam von Anfang diesen Jahres<\/a>, dass allein die zehn reichsten Personen in Deutschland ihr kumuliertes Verm\u00f6gen in der Coronakrise von 144 Milliarden auf 257 Milliarden US-Dollar steigern konnten, was einem Anstieg von 78 Prozent entspricht. Dies sei ungef\u00e4hr die Summe des Gesamtverm\u00f6gens der \u00e4rmsten 40 Prozent in Deutschland, stellt Oxfam gegen\u00fcber. Seit Beginn der Coronakrise z\u00e4hle Deutschland indes 633.000 Million\u00e4r*innen mehr, wie aus dem <a href=\"https:\/\/www.credit-suisse.com\/about-us-news\/de\/articles\/media-releases\/global-wealth-report-2021-202106.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Global Wealth Report 2021 der Schweizer<\/a><a href=\"https:\/\/www.credit-suisse.com\/about-us-news\/de\/articles\/media-releases\/global-wealth-report-2021-202106.html\"> Bank Credit Suisse<\/a> hervorgeht. Dieser Million\u00e4rszuwachs katapultiere Deutschland im weltweiten L\u00e4nderranking demnach auf Platz vier &#8211;&nbsp; mit insgesamt 2,95 Millionen dort lebenden Million\u00e4r*innen. Derweil erreicht die <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/themen\/sozialpolitik-arbeit-und-europa\/armut-und-grundsicherung\/armutsbericht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Armutsquote 2020 laut Parit\u00e4tischen<\/a><a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/themen\/sozialpolitik-arbeit-und-europa\/armut-und-grundsicherung\/armutsbericht\/\"> Wohlfahrtsverband<\/a> mit 16,1 Prozent einen neuen H\u00f6chststand, etwa 13,4 Millionen Menschen leben entsprechend in Armut.&nbsp;<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:heading --><\/p>\n<h2>Massive Preissteigerungen treffen in Armut Lebende besonders stark<\/h2>\n<p><!-- \/wp:heading --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Diese Kluft d\u00fcrfte hinsichtlich der j\u00fcngsten Preissteigerungen weiter aufrei\u00dfen. W\u00e4hrend die einen sich \u00fcberlegen, wie sie ihr Verm\u00f6gen in Inflationszeiten strategisch am besten anlegen, stehen die anderen stundenlang bei den Tafeln an f\u00fcr die Lebensmittel, die durch die massiven Preissteigerungen f\u00fcr sie unbezahlbar werden: Nudeln, frisches Obst, Brot. Am vorderen Ende der Essensausgabe angekommen, m\u00fcssen sie dann damit rechnen, dass diese Produkte leider aus sind: Ein besorgniserregender Trend, der sich mit der Inflation deutlich verst\u00e4rkt hat, <a href=\"https:\/\/www.tafel.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilungen-2022\/krieg-in-der-ukraine-und-inflation-werden-fuer-die-tafeln-zur-belastungsprobe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">wie die Tafel Anfang M\u00e4rz mitteilte<\/a>. Demnach erhielt die Essensausgabe weniger Lebensmittelspenden, zugleich sei die Nachfrage stark gewachsen. Von Armut Betroffene k\u00f6nnen \u201esich die gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten nicht mehr leisten\u201c, hei\u00dft es von Seiten der Tafel.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Vor allem die explodierenden Energiekosten alarmieren Betroffene. Dem Vergleichsportal Verivox zufolge schnellten allein die Gaspreise <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/strom-und-gas-werden-noch-teurer-krieg-in-der-ukraine-laesst-energiepreise-weiter-steigen-USHWVRNKCVEBTJWA77QBIN6LLU.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">um mehr als 40 Prozent in die H\u00f6he<\/a>. Sozialverb\u00e4nde und Arbeitslosenzentren mahnen, der Betrag f\u00fcr Strom in den Grundsicherungsregels\u00e4tzen liege deutlich unter den tats\u00e4chlich anfallenden Stromkosten, wodurch Sozialhilfeempf\u00e4nger*innen vermehrt Strom- und Gassperren ausgesetzt seien. Weil diese die erh\u00f6hten Jahresenergieabrechnungen nicht bezahlen k\u00f6nnten,&nbsp; w\u00fcrden Beh\u00f6rden deswegen oft formale Verfahren wegen vorgeblichen oder tats\u00e4chlich \u00fcberh\u00f6hten Verbrauchs einleiten: \u201cIm Raum steht der Vorwurf des sogenannten \u201aunwirtschaftlichen\u2018 Verhaltens\u201c, erkl\u00e4rt <a href=\"https:\/\/www.nationale-armutskonferenz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/22-4-8-PK-Energiekosten-Statement-Helga-Roeller.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Helga R\u00f6ller vom Frankfurter Arbeitslosenzentrum<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Um insbesondere den hohen Kosten f\u00fcr Energie, aber auch beim Autofahren oder im Supermarkt Abhilfe zu schaffen, hat der Bundestag Mitte Mai f\u00fcr finanzielle Entlastungspakete gestimmt. <a href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Standardartikel\/Themen\/Schlaglichter\/Entlastungen\/schnelle-spuerbare-entlastungen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Darin enthalten<\/a> ist neben einer einmaligen Energiepreispauschale von 300 Euro f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige, dreimonatigen Spritpreissenkungen und einem einmaligen sogenannten Kinderbonus von 100 Euro pro Kind auch eine Einmalzahlung von 200 Euro f\u00fcr Bezieher*innen der Grundsicherung. Bei Wohlfahrtsverb\u00e4nden stehen diese Entlastungspakete jedoch in der Kritik. Verena Bentele, Pr\u00e4sidentin des Sozialverbands VdK, <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/kindersofortzuschlag-sozialverband-vdk-kritisiert-entlastungspaket-QWREXSVQDRCC5LDNCRWOR2TRXE.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">bezeichnet die Entlastungen gegen\u00fcber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland als \u201aunzureichend\u2018<\/a>, w\u00e4hrend der Parit\u00e4tische und die <a href=\"https:\/\/www.awo.org\/awo-warnt-vor-armutsfolgen-steigender-lebenshaltungskosten\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Arbeiterwohlfahrt AWO<\/a> bem\u00e4ngeln, das Geld w\u00fcrde mit der Gie\u00dfkanne verteilt werden. \u201cDas gesamte Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel l\u00e4sst weder eine Bedarfs- noch eine Einkommensorientierung erkennen, geschweige denn eine sozial\u00f6kologische Ausrichtung,\u201d <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/alle-meldungen\/gezielte-hilfen-statt-entlastung-mit-der-giesskanne-statement-von-dr-ulrich-schneider-zum-entlastungspaket-der-bundesregierung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">so Ulrich Schneider, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Parit\u00e4tischen Gesamtverbands.<\/a> Die Zahlungen w\u00fcrden zu breit ausgesch\u00fcttet, anstatt die Hilfen auf diejenigen zu konzentrieren, die sie aktuell am dringendsten ben\u00f6tigten, also Geringverdienende und Empf\u00e4nger*innen von Sozialleistungen. <\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Auch das <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.840044.de\/publikationen\/wochenberichte\/2022_17_1\/hohe_energiepreise__aermere_haushalte_werden_trotz_entlastungspaketen_staerker_belastet_als_reichere_haushalte.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutsche Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) stellt in einem aktuellen Bericht fest<\/a>, dass \u00e4rmere Haushalte trotz der Entlastungspakete immer noch st\u00e4rker belastet werden als reichere Haushalte. \u201eDie Entlastungspakete fangen mittelfristig nur einen Teil der Kosten auf. Es gibt also weiteren Handlungsbedarf f\u00fcr die Politik, wenn die hohen Energiepreise wie zu erwarten anhalten werden. K\u00fcnftige Entlastungspakete sollten st\u00e4rker auf die Geringverdienenden konzentriert werden, insbesondere \u00fcber h\u00f6here Sozialleistungen\u201c, sagt Stefan Bach vom DIW. Verdoppelten sich etwa die Heizkosten, drohten Menschen im Niedriglohnsektor Einkommensverluste von durchschnittlich mindestens drei Prozent, hei\u00dft es im Bericht weiter. Dass Sozialleistungen angepasst werden m\u00fcssten, fordern Sozialverb\u00e4nde schon l\u00e4nger. Zwar wurden die HartzIV-Regels\u00e4tze zum Jahresbeginn angehoben, das allerdings lediglich um 0,7 Prozent \u2013 um ganze drei Euro. Die Erh\u00f6hung sei \u201eweit hinter den tats\u00e4chlichen Kostensteigerungen zur\u00fcckgeblieben,\u201c <a href=\"https:\/\/www.nationale-armutskonferenz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/22-4-8-PK-Energiekosten-Statement-Juergen-Schneider.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">sagt J\u00fcrgen Schneider von der Nationalen Armutskonferenz<\/a>. Laut Berechnungen von Sozialverb\u00e4nden h\u00e4tte der Regelsatz auch schon vor der Coronakrise und der starken Inflation um 160 Euro h\u00f6her ausfallen m\u00fcssen, so Schneider weiter. <a href=\"https:\/\/www.paritaet-hamburg.de\/presse\/pressemitteilungen\/details\/artikel\/inflation-auf-rekordhoch-paritaetischer-warnt-vor-realen-kaufkraftverlusten-fuer-grundsicherungsbezie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dem Parit\u00e4tischen Wohlstandsverband Hamburg zufolge<\/a> komme die Erh\u00f6hung der HartzIV-Bez\u00fcge angesichts der aktuellen Preisentwicklung sogar einer K\u00fcrzung gleich.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:heading --><\/p>\n<h2>Soziale Ungleichheit ist ein strukturelles Problem<\/h2>\n<p><!-- \/wp:heading --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Die krisenbehaftete Gesamtsituation ist wohl auch der Grund, warum 40 Prozent der Befragten einer <a href=\"https:\/\/www.mckinsey.de\/news\/presse\/2022-05-16-consumer-sentiment-mai-2022\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">McKinsey-Umfrage<\/a> aus dem Mai 2022 die Inflation als ihre aktuell gr\u00f6\u00dfte Sorge bezeichnen. Damit liegt sie noch vor der allgemeinen Beunruhigung rund um die Invasion der Ukraine (34 Prozent) und weit vor der Coronapandemie, wegen der 8 Prozent der Befragten noch immer am meisten bangen. Fragt man Personen mit geringem Einkommen, was ihnen die gr\u00f6\u00dfte Sorgen bereitet, beantwortete demnach sogar jede zweite Person (49 Prozent), dass ihr die Inflation am meisten zu schaffen macht.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Der Politologe und Sozialforscher Christoph Butterwegge warnt schon lange vor der klaffenden Reichtumsungleichheit in der Gesellschaft, die mit der Coronapandemie und den j\u00fcngsten Preissteigerungen ins Extrem getrieben wird. In Anlehnung an das <a href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Web\/DE\/Themen\/Oeffentliche_Finanzen\/Bundeshaushalt\/Sondervermoegen-Bundeswehr\/sondervermoegen-bundeswehr.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">im M\u00e4rz beschlossene Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr die Bundeswehr in H\u00f6he von 100 Milliarden Euro<\/a> forderte Butterwegge stattdessen ein ebenso hohes Budget zur Armutsbek\u00e4mpfung. \u201eIch w\u00fcrde mir ein Sonderverm\u00f6gen w\u00fcnschen, um die sozialen Probleme, Spaltungen und Spannungen zu bew\u00e4ltigen\u201c, <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/sondervermoegen-gegen-armut-sozialforscher-butterwegge-fordert-100-milliarden-euro-DCJQDLZGY5B3HKLKDIKRXEE4RA.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">sagt Butterwegge gegen\u00fcber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland<\/a>. Das Geld f\u00e4nde bessere Verwendung, wenn es zur Bek\u00e4mpfung von Kinder- und Altersarmut, von Wohnungs- und Obdachlosigkeit sowie Verbesserung der sozialen, Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur eingesetzt werden w\u00fcrde. <\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Daf\u00fcr pl\u00e4diert auch der Sozialwissenschaftler Gerd Pohl, der im Gespr\u00e4ch fordert, \u00e4hnlich zu den 100 Milliarden f\u00fcr die R\u00fcstung einen Sonderfond f\u00fcr Sozialausgaben einzurichten. Auf die Frage, woher das Geld daf\u00fcr genommen werden solle, hat Gerd Pohl schnell eine Antwort: \u201eEs muss eine Umverteilung geben, die sich zugunsten der von Armut Betroffenen auswirkt. Daf\u00fcr br\u00e4uchte es neben einer Verm\u00f6gensabgabe vor allem eine Verm\u00f6genssteuer, die aktuell auf Eis liegt. Es g\u00e4be aber auch noch andere steuerliche M\u00f6glichkeiten zur Umverteilung, allen voran eine effektive Besteuerung von Erbschaften, aber auch die Erh\u00f6hung der Kapitalertragsteuer sowie der Einkommenssteuer.\u201c <\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Wenngleich die aktuelle Inflation zwar irgendwann endet, bedeutet das keineswegs das Ende der prek\u00e4ren Umst\u00e4nde der in Armut Lebenden. \u201cDie jetzige Armut ist ein strukturelles Problem. Selbst wenn die jetzige Inflation zur\u00fcck geht, dann ist nicht wieder \u201aalles normal\u2018\u201c, ist Pohl sich sicher. Ohne effektive Mechanismen zur Umverteilung von Verm\u00f6gen breche die Schere zwischen Arm und Reich endg\u00fcltig auseinander. Schlie\u00dflich hat das <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/vermoegen-45-superreiche-besitzen-so-viel-wie-die-halbe-deutsche-bevoelkerung-a-1189111.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DIW schon vor L\u00e4ngerem bewiesen<\/a>: In Deutschland besitzen die 45 reichsten Familien so viel wie die \u00e4rmere H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Bild:&nbsp;<span style=\"font-size: 14px; color: var( --e-global-color-text );\">\u00a9 Eduardo Soares\/unsplash<\/span><\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Inflation trifft viele Menschen hart &#8211; besonders in Armut lebende Haushalte. Um die massiven Preissteigerungen abzufedern, hat die Bundesregierung Entlastungspakete auf den Weg gebracht. 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